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Geht mit MPX ganz einfach :)

Multi-Pointer-X ist die entsprechende Erweiterung, die Seit 2008 Bestandteil von X.Org ist.

Zum benutzen gibt man auf der Konsole folgendes ein:
xinput list [Listet die Eingabegeräte auf, die X (er)kennt]

Mit folgendem Befehl erzeugt man einen zweiten “Eingabe-Master”:
xinput create-master second [Wobei der Name second afaik egal ist]

Nun hat man irgendwo einen zweiten Mauscursor, damit dieser auch bewegt werden kann, müssen wir jetzt die entsprechenden Eingabegeräte (also die 2. Maus) auf den zweiten Mauszeiger umbiegen, dies geschieht ganz einfach mit:
sleep 1&&xinput reattach [Die Beiden IDs findet man in der xinput list, die MasterID wäre bei unserem Beispiel jetzt second Pointer; Falls auch gleich noch eine zweite Tastatur mit übergeben werden soll einfach mit &&xinput reattach am Schluss dranhängen]
Der Sleep-Befehl hat seine Richtigkeit und ist wichtig, ansonsten kann es zu Fehlern kommen, denn in der Regel wird der Befehl schneller verarbeitet, als die Tastatur das loslassen der Enter-Taste gemeldet hat.

Ich habe den letzten Tag darüber gerätselt warum openSUSE 12.1 (64bit) so langsam in der Virtualbox (Host: Kubuntu 64bit) läuft.

Was auch immer es ist, mit einem 32-Bit Image läuft das Gast wieder flüssig. Vermutlich hat Virtualbox mit der Emulation von 64bit Gästen, nachdem das Gastsystem aber sowieso nicht mehr als 4GB RAM bekommt ist es aber auch kein Nachteil – ganz im Gegenteil.

Für die dies Eilig haben: Lösung am Ende des Beitrags!

Wer kennt das nicht, man propagiert die Benutzung von GPG und wird dann mit der bitteren Wahrheit konfrontiert, wenn andere sagen: “Aber das is doch total bescheuert, wenn ich meine Mails nicht durchsuchen kann, [alternativ Texte einsetzen]“.

Nun, hier kommt es konzeptbedingt zu Konflikten: Auf der einen Seite möglichst große Sicherheit, auf der anderen Seite gewohnten Komfort.

Nun gibt es mehrere Möglichkeiten:

1. Ich lebe mit der Situation, als Unix-Veteran ist man ja leiden gewohnt *gg*
2. Ich verschlüssle die Mail gar nicht und signiere sie allenfalls. Außerdem sage ich meinem Gesprächspartner er soll seine E-Mails mit SSL/TLS abrufen. [NEIN!]
3. Ich speichere die E-Mails unverschlüsselt auf einem ansonsten verschlüsselten System.

Nun die Lösungen im Details:
1. Ja gut, aber das ist ja der Status Quo der uns ein bisschen drückt am Fuß, also weiterlesen ;-)

2. Gleich vorweg (deswegen auch das [NEIN!]): Hierbei handelt es sich nicht um eine sichere Kommunikation!
Zwar kann ich jedem nur anraten sich per SSL/TLS zu seinem Mailserver zu verbinden um das mitlesen von Nachrichten durch 3. im eigenen Netzwerk zu verhindern (besonders, aber nicht nur im W-Lan wichtig). Allerdings ist man sich ja nie sicher ob beide Seiten so denken/handeln. Durch die Signatur wird überdies nur die Unversehrtheit der Nachricht bestätigt, nicht jedoch deren Inhalt verschleiert. Also auf zu Lösungsansatz Nr. 3

3. Diese Lösung bietet uns den sehnlichst erwünschten Komfort, bei einem vergleichbaren Sicherheitsnievau. Die Mail wird verschlüsselt übertragen, wenn sie dann aber nach dem empfangen geöffnet und entschlüsselt wird, wird sie auch entschlüsselt gespeichert.
Die Transportsicherheit ist dabei die selbe wie bisher, allerdings verschiebt sich die Sicherheitslage auf der lokalen Seite. Dadurch das sie nicht mehr durch GPG verschlüsselt ist, wäre es im Falle eines Diebstahls/Systemeinbruch natürlich möglich den geheimen Inhalt der Nachrichten zu lesen. Deshalb ist es an dieser Stelle wichtig für eine lokale Festplattenverschlüsselung zu sorgen, damit eben nicht einfach so auf das Dateisystem zugegriffen werden kann.

Die größeren Distributionen (openSUSE, {X,K,ED}Ubuntu, …) bieten dafür bereits bei der Installation Optionen an (Ubuntu verschlüsselt meines Wissens nach sogar standardmäßig die Home-Verzeichnisse der Benutzer – Sehr gut!). Damit steht unserem Plan also nichts mehr im Wege. Für die Praktische Umsetzung müssen wir folgende Zeile in die Datei ~/.kde/share/conf/kmail2rc (bzw. kmailrc für Versionen < 2) unterhalb von “[Reader]” einfügen:

 store-displayed-messages-unencrypted=true

Nachdem einige Distributionen begonnen haben die ia32-lib* (32bit-Kompatibilitätsbibliotheken) wegen inkompatabilitäten mit anderen Programmen(welch ironie :) ), aus ihren Repositorien (oder repositories) herauszunehmen kommt es wohl bei einigen Leuten die das WTK benutzen wollten zu Problemen.

Die Lösung ist dabei denkbar einfach, am einfachsten löst man es indem man sich eine 32bit-Version des JDKs von Sun Oracle herunterlädt (Link zum Java Download Center) und dieses lokal installiert. Am besten irgendwo im Home-Verzeichnis, damit es auch nicht mal versehentlich zu Verwechslungen kommt. Anschließend muss man das WTK nur noch mit der Pfadangabe zum neuen JDK installieren und nun sollte es gehen.

 

Happy coding :)

Wie angekündigt, gibt’s Flashqard 0.15.0 jetzt auch auf Deutsch. Zu finden, immernoch in meinem Ubuntu PPA: https://launchpad.net/~opensource-michael-skiba/+archive/ppa

Die Version 0.15.0-1ubuntu2 sollte als neuste auftauchen und ist die richtige (für den Namen kann nich nix, ehrlich O:-) )

Wer öfters mal was auswendig lernen muss oder möchte. Für den sind Karteikarten wohl ein fast unverzichtbares Hilfsmittel. Wenn man eine klitzekleine Affinität zum PC hat, dann freut man sich natürlich besonders über eine digitale Variante (mit möglichst viel “Spielzeug” :D ).

Ansicht einer Vokabelkarte mit Bild. Copyright: Shahab Shirazi

 

Solcherlei Spielzeug gibt es unter Linux wie Sand am Meer, eines das mir persönlich ganz gut gefällt ist FlashQard, das allerdings, so scheint es mir zumindest wohl seit einiger Zeit nicht mehr weiterentwickelt wurde. Allerdings ist auch in seiner jetzigen Fassung (0.15.0) ein sehr schönes Stück Software, das auf QT4 basiert und sich so bestens ins KDE4-Umfeld integriert (oder muss man jetzt KDE-Plasma-Desktop sagen?). Man kann verschiedene Kartentypen anlegen, neben den klassischen “Karten” mit Vorder- und Rückseite gibt es auch Vokabelkarten, die neben einer vorlesbaren Vorder und Rückseite auch noch beliebig viel weitere “Seiten”(hier sprechen wir wohl vom n-dimensionalen Raum) haben können, auf der man z.B. die Aussprache in Lautschrift oder das Wort in den Zeichen der Landessprache notieren kann. Außerdem gibt es noch einen weiteren Kartentyp, nämlich den sogenannten “Kartenkarten”-Typ, die sich verschiedener geografischer Karten aus Kgeography bedienen. Mit ihnen kann man z.B. die Länder rund um den Globus auswendig lernen.

Außerdem gibt es noch die Möglichkeit Google-Translator zu benutzen um Wörter nachzuschlagen und aus diesen gleich eigene Vokabelkarten zu erstellen. Diese können dann noch manuell um Synonyme, Antonyme, Hinweise oder Attribute bzgl. der Wortart ergänzt werden. Sehr fein! :)

Allerdings möchte ich hier auch nicht verschweigen das mir ein paar negative Aspekte aufgefallen sind: So ist für mich der Verweis auf das Leitner-System nur Alibihaft, man kann sich zwar beliebig viele “Stufen” anlegen, auf denen die Karten vor und zurück wandern (wir alle keinen doch diese kleinen Papkarton-Boxen mit den 5 Fächern … ). Aber für mich umfasst das Leitner-System auch einen gewissen Zyklus in dem die Karten abgefragt werden. Ich will mir also nicht selbst raussuchen müssen welche Karten/Stufen ich heute lernen möchte, sondern ich möchte das mir das Programm vorgibt(oder zumindest vorschlägt) welche Karten ich heute idealerweise lernen sollte. Auch negativ aufgefallen ist mir das es keine LaTeX-Unterstützung gibt. Gerade im Naturwissenschaftlichen Bereich gibt es doch recht viele Formeln die auswendig gelernt werden wollen, die mit Latex einfach besser aussehen würden, aber gut, man kann ja Bilder in die Karteikarten einfügen.

 

Wenn ich jetzt bei dem ein oder anderen das Interesse wecken konnte, der kann sich das Programm auf der offiziellen Webseite des Projekts herunterladen (übrigens für Linux und Windows gleichermaßen). Für die Ubuntu-User habe ich ein PPA (Personal Package Archive) angelegt, das ihr zu euren Paketquellen hinzufügen könnt: Michael Skibas PPA  (übrigens auch mit einer 64Bit-Variante für Ubuntu/Debian, was es auf der Projektwebseite leider nicht schon fertig gibt)

 

P.S.:  Für alle die es lieber deutsch mögen (das Programm kann von Haus aus nur Englisch, Persisch und Tschechisch) arbeite ich gerade an einer deutschen Übersetzung. Updates gibt es dann hier bzw. im Ubuntu PPA

 

Vokabelkarte mit Bild beim Abfragen. Copyright: Shahab Shirazi

Bis vor kurzem nervte mich bei jedem Login eine Fehlermeldung des Akonadi-Selbsttests, der automatisch gestartet wurde weil in meiner KDE-Standardsitzung Kontact geöffnet wird (und somit seit einiger Zeit auch Akonadi).

Mir war bekannt das Akonadi zwingend eine MySQL-Abhängigkeit hat und seinen eigenen MySQL-Server startet, als mir dann Gestern bewusst wurde, dass Akonadi damit meine normalen MySQL-init.d-Scripte hijackt und sich deshalb meine normalen Datenbankanwendungen nicht mehr richtig verbinden konnten wurde mir das ganze dann zu blöd.

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Um KDE4 schneller zu machen gibt es einen erstaunlich einfachen Trick, der wohl auf einen unsauberen Fehler zurückzuführen ist. Und zwar scheint KDE4 beim starten/herunterfahren erst auf den Anmelde- bzw. Ameldesound zu Continue Reading »

Sometime in the past few days I discovered that my media partition wasn’t mounted anymore (ext3 FS). Also my root partition (ext4 FS) wasn’t listed under /dev/ anymore.

The only clue I got was from /var/log/messages:
EXT3-fs: sda2: couldn’t mount because of unsupported optional features (240).

It seems that udev >= 150 doesn’t like the deprecated sysfs stuff very much (apparently it took over it functions).
To keep it short: I had to uncheck the kernel modules SYSFS_DEPRECATED_V2 (also you should uninstall SYSFS_DEPRECATED), rebuild and install the kernel and everything worked again

Aus aktuellem Anlass, brauche ich eine ältere Version des Kernels (2.6.24) und diese natürlich nicht für mein amd64-Gentoo-System, sondern für ein i686 openSUSE-System, also hinein in die schwarzen Künste und etwas cross-compiling betreiben.

Gentoo als Source-Distribution ist natürlich bestens dafür geeignet und stellt sich als erstaunlich kooperativ heraus, folgende Schritte sind nötig:

  1. emerge -av portage-utils crossdev (erstes dürfte wahrscheinlich schon installiert sein)
  2. crossdev –target $MACHINE-$VENDOR-$KERNEL-$OS (durch die entsprechenden Werte ersetzten, Tabelle forestlen oder im Gentoo Handbuch nachgucken, für meinen Fall: crossdev –target i686-pc-linux-gnu)
  3. Anschließend müsste es einen compiler i686-pc-linux-gnu geben, einfach mal probieren ob der Befehl gefunden wird …

Zum compilieren des Kernels sind jetzt noch folgende Schritte notwendig:

  1. export ARCH=”x86″ (kleiner Tipp: Hier ist die Kernel-Architektur gefragt, die sich je nach Version etwas verändern kann, deshalb einfach mal in $Kernelsource/arch  nachgucken, was die Version gerade so anbietet)
  2. export CROSS_COMPILE=”$YOUR_CROSS_COMPILER_HERE” (also in meinem Fall export CROSS_COMPILE=”i686-pc-linux-gnu”)

(Wer will kann das ganze auch in ein eigens angelegtes script packen und z.b. unter /usr/bin speichern, Vorschlag dazu am Ende)

Und jetzt kann wie gewohnt make menuconfig bzw. einfach nur make aufgerufen werden. Bei mir ist allerdings noch folgender Fehler aufgetreten:

arch/x86/boot/boot.h: Assembler messages:
arch/x86/boot/boot.h:112: Error: bad register name `%dil’
make[1]: *** [arch/x86/boot/video.o] Fehler 1
make: *** [bzImage] Fehler 2

Dies liegt jedoch offenbar nicht am Cross-compiler selbst sondern an der Tatsache, das der Kernel älter als der aktuell laufende Kernel ist, ich wurde auf folgenden git-comitt aufmerksam gemacht, der das Problem behebt.

Zum Schluss noch der Hinweis auf das wiedermal recht ausführliche Gentoo-Handbuch, das unter dem Thema Embedded Devices auch zum Thema CC etwas hergibt.

Beispiel für make-script:

#!/bin/sh
exec make ARCH=”x86″ CROSS_COMPILE=”i686-pc-linux-gnu-” INSTALL_MOD_PATH=”${SYSROOT}” “$@”

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