Nervige Akonadi Fehlermeldung bei Kontact start
Bis vor kurzem nervte mich bei jedem Login eine Fehlermeldung des Akonadi-Selbsttests, der automatisch gestartet wurde weil in meiner KDE-Standardsitzung Kontact geöffnet wird (und somit seit einiger Zeit auch Akonadi).
Mir war bekannt das Akonadi zwingend eine MySQL-Abhängigkeit hat und seinen eigenen MySQL-Server startet, als mir dann Gestern bewusst wurde, dass Akonadi damit meine normalen MySQL-init.d-Scripte hijackt und sich deshalb meine normalen Datenbankanwendungen nicht mehr richtig verbinden konnten wurde mir das ganze dann zu blöd.
Und anstatt mich auf mein Abitur vorzubereiten habe ich dann was nützliches getan und ein bisschen recherchiert. Mir war schon seit längerem bekannt das Akonadi einen MySQL-Server benutzt und daher prinzipiell auch einen bereits laufenden MySQL-Server benutzen kann. (Was ich in diesem Zusammenhang übrigens erwähnen will, fände ich die Idee eines KDE-weiten-MySQl-Server ganz interessant - da wohl immer mehr Anwendungen mit SQlite an ihre Grenzen stoßen und MySQL-Datenbanken unterstützen oder gar benötigen, bsp.: Akonadi, Amarok, Digikam, … )
Also kurzhand meinen eigenen MySQL-Server mit der entsprechenden Datenbank bestückt und Akonadi so eingerichtet das es diese benutzt (Tipp: Eigenen Akonadi Benutzer anlegen). Dies hat auch ganz gut funktioniert so, allerdings hat der TEST 14 noch probleme bereitet (”Kein Ressourcen-Vermittler gefunden”, XDG_DATA_DIRS).
Dieses Problem das eigentlich garkeines ist, weil es wenn man Akonadi nach dem Fehler nochmal startet doch irgendwie geht ist trotzdem extrem nervig weil es wie gesagt bei jedem Start diesen lästigen Fehler produzierte.
Ich konnte das Problem jedoch für mich so lösen, indem ich in der ~/.bashrc ein
export XDG_DATA_DIRS="/usr/share:$XDG_DATA_DIRS"
eingefügt habe. Das Passende Verzeichnis hat mir der Akonadi Selbsttest verraten: Dort heißt es das Verzeichnis /usr/share/akonadi/agents wurde durchsucht sowie bla bla bla …
Durch suchen habe ich herausgefunden das /akonadi/agents weggelassen werden muss. Auch sei hier nochmal darauf hingewiesen das es sich um den openSUSE 11.1 spezifischen Pfad handelt, andere distributionen können u.U. auch andere Verzeichnisse wie z.B. /opt/kde/usr/share verwenden! (Steht dann aber auch im Selbsttest so drinne)